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Heimat- und Geschichtsverein Babenhausen e.V.
Postfach 1268
64825 Babenhausen

 

Kontakt:

Email: hgvbabenhausen(at)aol(punkt)de

 

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Öffnungszeiten:

 

Donnerstag 14 bis 17 Uhr,

Samstag 15 bis 17 Uhr und

Sonntag 14 bis 17 Uhr.

 

Das Territorialmuseum hat die Adresse:

Amtsgasse 32, 64832 Babenhausen

 

Das Museum hat 2017 mittwochs geschlossen.

Heimatliche Impressionen im Territorialmuseum

 

Heimatliche Motive sind in der Überzahl, doch auch die große weite Welt ist bei den Werken von Willi Seibert aus dem Babenhäuser Stadtteil Hergershausen vertreten. Am 24. März um 15 Uhr findet die Vernissage im Territorialmuseum, Amtsgasse 32, statt. Der gelernte Landwirt gab 1967 den elterlichen Betrieb auf, da er zu klein geworden war. Bei der gesetzlichen Krankenversicherung fand er einen neuen Arbeitgeber bis zum Renteneintritt im Jahre 2003. Jetzt fand Willi Seibert (Jahrgang 1940) die notwendige Ruhe und die Zeit, an der TU-Darmstadt im Fachbereich Architektur, freies Malen und Zeichnen zu studieren und bildete sich auch auf der Sommerakademie in Kronach weiter. In streng kubistischen Formen mit exakten Umrissen und klaren Flächen erscheinen seine Bilder. Dabei bleibt die heimatliche Umgebung wichtig. Dazu gehören auch die Spargelfelder. Die harmonische Form- und Farbgebung machen aus diesem Gemälde ein eindrucksvolles Lebensbild

Foto: Wittenberger

Ostereiersuche im Territorialmuseum

 

 

Vom Ostermarkt (24. März) bis einschließlich Ostermontag können Eltern und Kinder im Territorialmuseum eine süße Überraschung erleben. Es gelte, so das Museum, die in den Vitrinen des Museums versteckten Ostereier zu finden und aus den Buchstaben ein Lösungswort zu konstruieren. Es sei nicht schwer, und gleichzeitig lerne man etwas über die Stadt Babenhausen. Das Territorialmuseum ist am 24. März von 15 bis 17 Uhr geöffnet, am 25. März von 14 bis 17 Uhr, Donnertag (29.) von 14 bis 17 Uhr, am Karfreitag von 14 bis 17 Uhr, am Ostersamstag von 15 bis 17 Uhr sowie an den beiden Osterfeiertagen jeweils von 14 bis 17 Uhr.

Museums-Konzert am Sonntag, den 27. August ab 17.00 Uhr

 

Am Territorialmuseum ein Konzert zu präsentieren, zwischendurch etwas Schauspiel und dem „Nachtwächter“ lauschen, dabei auch noch kulinarisches genießen – das hört sich doch sehr vielversprechend an.


Alles das in Einem kann man erleben beim Museums-Konzert am Sonntag, den 27. August ab 17.00 Uhr. Das Blasorchester Babenhausen und der Heimat- und Geschichtsverein haben sich zusammengefunden um ein solches Projekt zu starten.


Das Museum in der Amtsgasse 32 bietet die Kulisse. Im Hof sowie im direkt angrenzenden Biergarten des Gasthauses „Zum Adler“ wird ein Programm geboten und in den Räumen des Territorialmuseums kann man zwischendurch Stadtgeschichte aus den vergangenen Jahrhunderten erleben. Zu sehen sind archäologische Funde ebenso wie Cellba-Puppen und Geschichten aus Babenhausen und Umgebung. So unter anderem auch vom Räuber Hölzerlips, der Anfang des 19. Jahrhunderts in der Umgebung sein Unwesen trieb. Und dieser spielt auch eine Rolle im dargebotenen Theaterstück. Die Laien-Theatergruppe aus Sickenhofen – bekannt unter dem Namen SILT – führt ein Stück auf, das sich mit diesem Zeitgenossen beschäftigt.


Kein wirklicher Zeitgenosse aus den vergangenen Jahrhunderten ist Burkhard Schimpf. Aber als „Nachtwächter“ hat er in den letzten Jahren schon bei vielen Stadtführungen sein historisches Wissen vermittelt. Und so darf man gespannt sein, was er an diesem Abend zu berichten hat.


Diese beiden Aktivitäten fügen sich ein, in das „Serenadenkonzert“ des Blasorchesters. In drei musikalischen Blöcken präsentiert das Orchester unter der Leitung von Dominik Thoma ein sommerliches Konzertprogramm. Beschwingte Melodien aus den Bereichen Musical („Phantom der Oper“, „Tabaluga“) und Film („Verschollen“, „Beyond the Sea“, „Skyfall“ aus James Bond) erklingen ebenso wie Traditionelles, so z.B. der Marsch „Hoch Heidecksburg“. Volkstümlich und gleichzeitig humorvoll wird es mit der „Scherzpolka“ und fetzig erklingt ein Medley von den „Blues Brothers“. Eine Melodienfolge von Amy Winehouse lädt zum mitsummen ein während die Musiker um Aufmerksamkeit bitten wenn „Klangfusion“ gespielt wird.


Alles in Allem also ein stolzes kulturelles Programm, umgeben von stolzen historischen Gebäuden, präsentiert von Akteuren die stolz sind dies dem Babenhäuser Publikum präsentieren zu dürfen. Das Serenadenkonzert, das Theaterspiel, der Nachtwächtervortrag und auch der der Besuch des Museums – alles ohne Eintritt! Aber gerne dürfen die Besucher einen Obulus in eine Spendendose werfen - Danke.


Bild und Text, Blasorchester Babenhausen

 

„Flechtwand aus der Bronzezeit“

 

Territorialmuseum: Wie sich vor 3400 Jahren Menschen vor dem Frost schützten

 

 

Die Nachbildung einer „Flechtwand aus der Bronzezeit“ mit entsprechender Informationstafel ist ab sofort als Dauerleihgabe der „Hessischen Energiespar-Aktion“ (HESA) im Territorialmuseum in der Abteilung Vor- und Frühgeschichte zu sehen. HESA ist ein Projekt des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung.

 

In Langenselbold hat die Kreisarchäologie Main-Kinzig unlängst eine abgebrannte Siedlung ausgegraben. Sie datiert aus der Bronzezeit vor 3400 Jahren. Der Befund war konserviert durch Spuren im hartgebrannten Lehm, mit dem das Flechtwerk beworfen war. Die Wände der Hütten bestanden aus zwei mit Abstand voneinander aufgesetzten Flechtwänden und dazwischen hatte man Heu eingestopft, etwa zehn Zentimeter dick. Das Heu war verbrannt, die Abdrücke der Halme im hartgebrannten Lehmbewurf war der Hinweis für eine Energiesparwand aus der Bronzezeit. Das Schadfeuer, das die Siedlung vernichtete, erhielt den Lehmbewurf bis heute. Ein Glücksfall für die hessischen Archäologen, denn nun konnten sie eine genauere Vorstellung darüber gewinnen, wie man vor 3400 Jahren gelebt hat.

 

„Es ist äußerst plausibel, dass die Wände damals schon gut dämmten: In unserem Klima hätte über lange Zeiten im Winter in den Hütten Frost geherrscht. Mit der zehn Zentimeter dicken Grasfüllung ist der Wärmeschutz verblüffend gut. Diese Qualität wurde erst 1995 mit der damaligen Wärmeschutzverordnung wieder erreicht“, sagt Klaus Fey von der „Hessischen Energiespar-Aktion“.

 

Klaus Fey (rechts) von der „Hessischen Energiespar-Aktion“ übergibt

dem Leiter des Territorialmuseums, Georg Wittenberger, die Dauerleihgabe:

eine Nachbildung einer „Flechtwand aus der Bronzezeit“. Foto: privat/HESA

 

                                                                                                Jetzt ist eines solche bronzezeitliche Energiesparwand im Territorialmuseum auf     Dauer zu sehen. Informationsmaterial liegt dazu aus. Bereits im vergangenen Jahr war für drei Monate ein solcher Nachbau zu sehen. Da diese Energiesparwand erhebliches Interesse gefunden hatte, hatte sich die Museumsleitung um eine Dauerleihgabe bemüht. Diese ist jetzt aufgestellt worden.

 

 

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